Soll der Tablet-Mac iSlate heißen?

Dass ein Tablet-Mac kommen wird, gilt vielen bereits als offenes Geheimnis. Nun wollen die Gerüchteköche auch eine weitere Zutat ausgemacht haben: Den Namen. Denn nicht nur habe Apple schon 2007 die Domain iSlate.com registriert, auch stehe hinter der Marke „iSlate“ in den USA und Europa der kalifornische Computerhersteller, ist man sich sicher.

Das jedenfalls will die IT-Webseite TechCrunch herausgefunden haben und berichtet: „Am 21.11.2006 registrierte ein in Delaware ansässiges Unternehmens namens Slate Computing in den USA die Wortmarke ‚iSlate‘.“ Und Slate Computing LLC, eine Gesellschaft ohne eigene Webseite, könne gut und gerne in Wahrheit eine Briefkastenfirma Apples sein. Schließlich habe Slate Computing auch die Markenregistrierung ist Europa vorgenommen und sich dabei von der britischen Anwaltskanzlei Edwards Angell Parlmer & Doge vertreten lassen. Just die hatte auch Apple schon vor einiger Zeit beauftragt, um zum Beispiel die Marke „MacBook“ zu schützen.

Sollten sich diese Indizien als zutreffend herausstellen, könnte der Name des kommenden Tablet-Macs tatsächlich „iSlate“ lauten. „Slate“, was aus dem Englischen übersetzt „Schieferplatte“ bedeutet, würde dabei an archäologische Gegebenheiten anknüpfen: Denn Schieferplatten wurden früher oft genutzt, um Darstellungen oder Texte einzuritzen, die in vielen Fällen tausende Jahre bis in die heutige Zeit überdauert haben und Archäologen Einblicke in vergangene Kulturen gewähren. Zudem dienten Schieferplatten auch Generationen von Schülern als tragbare oder an der Wand montierte Tafeln.

Zwar mag eine solche Bezeichnung für einen Tablet-Mac zunächst verwundern, doch hat Apple auch in der Vergangenheit zum Beispiel mit dem „iPod“ bewiesen, dass ungewöhnliche Namen für Produkte durchaus Verwendung finden können. Mit den aufklappbaren Notebooks, die allesamt die Bezeichnung „Book“, also „Buch“ tragen und damit metaphorisch an Geschriebenes anknüpfen, scheint auch die Bezeichnung „Slate“ für ein Gerät, das nicht aufklappbar ist, aber Text darzustellen vermag, nicht allzu weit hergeholt. Gewissheit indes wird erst das kommende Jahr bringen: Denn dass Apple dann den Tablet-Mac vorstellen wird, ist das eingangs genannte offene Geheimnis.

Update: Die DigiTimes berichtet heute, dass Innolux, eine Tochter von Foxconn, einen 10-Zoll-Touchscreen für das Apple-Tablet herstellt. Apple soll angeblich nach Wegen gesucht haben, die Glasoberfläche zu verstärken – das habe die Veröffentlichung verzögert. In den letzten Tagen sind auch Gerüchte aufgetaucht, die von einem 7-Zoll großen Display im Apple Tablet ausgehen.

Quelle: MacLife & macnews.de

~ von Chris - 29/12/2009.

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